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11. ZEIT-Konferenz „Hochschule und Bildung“ gemeinsam mit MLP

Die ZEIT-Konferenz 2019 unter der Leitfrage „Wem gehört die Wissenschaft“ sorgte für lebhaften Austausch in Berlin.

Die Konferenz „Hochschule und Bildung“, die das Wochenmagazin ZEIT zum 11. Mal gemeinsam mit MLP Ende Oktober in der Kalkscheune in Berlin umsetzte, war mit mehr als 300 Teilnehmern bestens besucht. Unter dem Themenschwerpunkt „Wem gehört die Wissenschaft“ diskutierten Experten aus Bildungspolitik, Wissenschaft und Wirtschaft über das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft in einer Zeit, die durch Wissen und Bildung geprägt wird wie selten zuvor. Der „Hochschulmanager des Jahres“ wurde außerdem gekürt: Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch, Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Komplexe Welt erfordert Zusammenspiel von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft

Auf die Frage, ob sich Universitäten in politische Fragen mehr einmischen sollten, sagte Dr. Uwe Schroeder-Wildberg, Vorstandsvorsitzender von MLP: „Mehr geht immer, aber man kann genauso die Frage stellen, ob sich die Wirtschaft mehr einmischen sollte.“ Er sieht Wissenschaft, Politik und Wirtschaft als tragende Säulen der Gesellschaft, die jedoch nicht unabhängig voneinander sind, sondern untereinander korrespondieren. „Wir sind gemeinsam gefordert, uns immer wieder einzubringen, auch wenn es manchmal mühsam ist. Es nützt nichts, wenn die Wirtschaft in sich ist oder die Wissenschaft unter sich bleibt, dann dient sie unserer Gesellschaft nur eingeschränkt.“ In einer immer komplexeren Welt gehe es darum, die Kräfte zu bündeln – in vollem Respekt für den jeweils anderen.

Leitplanken notwendig

Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, fordert für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft klare Spielregeln: „Die Autonomie der deutschen Universitäten ist ein hohes Gut, das wir nicht einfach über Bord werfen sollten. Um mit der Wirtschaft zu arbeiten, bedarf es Leitplanken, um nicht in die Gefahr zu geraten, Ergebnisse unterdrücken zu müssen.“

Weitere Referenten waren unter anderem Katharina Anna Zweig (Professorin für Informatik, Technische Universität Kaiserslautern), Monika Lessl (Leiterin der Bayer Foundation), Muriel Helbig (Präsidentin der Technischen Universität Lübeck), Stefan Leible (Präsident der Universität Bayreuth), Carolin Sutter (Prorektorin der SRH Schule Heidelberg), Matthias Kleiner (Präsident der Leibniz-Gemeinschaft) und Wolf-Dieter Lukas (Staatssekretär, Bundesministerium für Bildung und Forschung).

Eindrücke 2019

Phil Dera für die ZEIT Phil Dera für die ZEIT