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MLP: Prognose für das Gesamtjahr wegen Corona-Auswirkungen aktualisiert - solide Entwicklung im Q1

  • Trotz erster Auswirkungen der Corona-Krise im März solide Entwicklung im Auftaktquartal
  • Gesamterlöse steigen auf vorläufiger Basis von 177,8 Mio. Euro auf rund 193,7 Mio. Euro, das EBIT liegt mit 10,7 Mio. Euro leicht unter Vorjahr
  • Prognose 2020 auf Basis der erwarteten Corona-Auswirkungen aktualisiert: MLP erwartet ein rückläufiges EBIT in einer Bandbreite von 34 bis 42 Mio. Euro
  • Mittelfristplanung bis 2022 bestätigt

Wiesloch, 27. April 2020 – Die MLP SE hat heute vorläufige Zahlen unter anderem für die Gesamterlöse und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Auftaktquartal 2020 veröffentlicht. Danach verliefen die ersten drei Monate des Jahres trotz der bereits im März eingetretenen Corona Auswirkungen solide. Infolge der zu erwartenden Auswirkungen der Pandemie auf den weiteren Geschäftsverlauf hat MLP die Prognose für das Gesamtjahr 2020 aktualisiert.

Nach den ersten vorläufigen Zahlen hat MLP im ersten Quartal die Gesamterlöse von 177,8 Mio. Euro auf rund 193,7 Mio. Euro gesteigert. Diese Entwicklung wurde getragen von einer positiven Neugeschäftsentwicklung über die wesentlichen Beratungsfelder hinweg. Insbesondere in der zweiten März-Hälfte waren für MLP erste Auswirkungen der Corona-Krise spürbar, vor allem durch erhöhte Risikovorsorge, Marktwertschwankungen und Neubewertungen unter anderem von Schuldscheindarlehen. Vor diesem Hintergrund wird das EBIT mit rund 10,7 Mio. Euro leicht unter dem Niveau des Vorjahres erwartet (Q1 2019: 12,5 Mio. Euro).

Die Auswirkungen der Corona-Krise haben sich ab Mitte März in der gesamten Wirtschaft deutlich verstärkt. MLP hat den Geschäftsbetrieb frühzeitig auf Homeoffice und Videoberatung umgestellt und bietet seinen Kunden damit das vollständige Leistungsspektrum. Ab dem zweiten Quartal erwartet MLP dennoch zusätzliche Corona-bedingte Belastungen vor allem in der betrieblichen Altersvorsorge, da Unternehmen Entscheidungen für neue Vorsorgekonzepte derzeit nur in sehr wenigen Fällen treffen. In der Immobilienvermittlung wirkt sich zum Beispiel aus, dass geplante Notartermine aufgrund der gesetzlichen Vorgaben verschoben werden müssen. Im Vermögensmanagement sinken die Erlöse aufgrund der negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten. Unter der Annahme, dass sich die Rahmenbedingungen ab dem dritten Quartal wieder verbessern und schrittweise normalisieren, rechnet MLP für das Gesamtjahr mit einem gegenüber dem Vorjahr rückläufigen EBIT in einer Bandbreite von 34 bis 42 Mio. Euro (vorher: leichter Anstieg). Dabei bestehen zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin marktbedingte Risiken für den Fall, sollte die Corona-Pandemie nochmals größere gesamtwirtschaftliche Auswirkungen haben als derzeit absehbar.

Die im Februar kommunizierte mittelfristige Planung, nach der das EBIT auf voraussichtlich 75 bis 85 Mio. Euro bis Ende 2022 steigen soll, bestätigt MLP. Auch dabei ist unterstellt, dass sich die Rahmenbedingungen ab dem dritten Quartal 2020 wieder verbessern und schrittweise normalisieren.

„Wir haben in den vergangenen Jahren eine sehr stabile Basis mit zunehmend wiederkehrenden Erlösen aufgebaut. Außerdem profitieren wir von unseren Investitionen in Digitalisierung, so dass wir auch in diesen Zeiten unsere Kunden eng betreuen und ihnen zur Seite stehen können. Auf dieser Basis erwarten wir – gemessen an den Rahmenbedingungen – eine sehr solide Ergebnisentwicklung und unterstreichen damit unsere Stärke im Markt. Die Wachstumsfelder für unsere mittelfristige Planung entwickeln sich nach wie vor planmäßig, auch die Beratergewinnung“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Uwe Schroeder-Wildberg.

Die vollständigen Zahlen im ersten Quartal kommuniziert MLP planmäßig am 14. Mai.