MLP und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) stellten die Ergebnisse des MLP Studentenwohnreports 2026 am 30. September 2026 im Rahmen einer Online-Pressekonferenz vor. Der MLP Studentenwohnreport wurde bereits zum achten Mal veröffentlicht. Durch die Ergebnisse führten Prof. Dr. Michael Voigtländer, Immobilienmarktexperte am IW und Dr. Uwe Schroeder-Wildberg, Vorstandsvorsitzender der MLP SE.
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Online-Pressekonferenz am 30. September 2026, 10:00 Uhr mit Prof. Dr. Michael Voigtländer, Immobilienmarktexperte am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und Dr. Uwe Schroeder-Wildberg, Vorstandsvorsitzender der MLP SE |
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Mieten steigen weiter: Wohnen bleibt ein Kostenrisiko für Studierende
Pressemitteilung
- BAföG-Wohnkostenpauschale reicht fast nirgends: Die derzeit geltenden 380 Euro decken die kalkulierte Warmmiete der 30-Quadratmeter-Musterwohnung nur in Chemnitz vollständig.
- München bleibt teuerster Standort: Die 30-Quadratmeter-Musterwohnung liegt dort bei rund 880 Euro monatlich, das Muster-WG-Zimmer bei rund 850 Euro. In der günstigsten Stadt Chemnitz werden dafür rund 280 beziehungsweise 220 Euro fällig.
- Studentenwohnpreisindex: Die qualitätsbereinigten Mieten für studentisches Wohnen sind im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum im Durchschnitt um 2,6 Prozent gestiegen. Über drei Jahre beträgt der Anstieg durchschnittlich 4,0 Prozent pro Jahr.
- Kleine Wohnungen verteuern sich am stärksten: Das Segment der Wohnungen unter 40 Quadratmetern legte binnen eines Jahres um 3,5 Prozent zu. WG-Mieten erhöhten sich um 2,3 Prozent, möblierte Wohnungen auf Zeit um 2,0 Prozent.
- Wohnkosten beanspruchen das studentische Budget: Knapp zwei Drittel der studentischen Haushalte gelten als wohnkostenüberlastet.
- Chance statt Entwarnung: Vorübergehend rückläufige Studierendenzahlen an einzelnen Standorten eröffnen Spielräume, den Ausbau bezahlbaren Wohnraums voranzubringen – bevor die Studierendenzahlen absehbar wieder ansteigen.